Online-Sammlung des Statens Museum for Kunst

Bilddatenbank Nummer 99 ist seit dieser Woche bei prometheus integriert. Es ist die Sammlung des SMK, des Statens Museum for Kunst. Zur Sammlung gehört europäische Kunst von 1300-1800, aber auch dänische und nordische Kunst von 1750-1900. Hier sind Werke wie

„Fra Nyhavn | View of Nyhavn | View of Nyhavn, 1920“,

„C.W. Eckersberg. Parti i Dyrehaven | Study from the Deerpark near Copenhagen | Study from the Deerpark near Copenhagen, 1823-1826” und

“Lundbye, Johan Thomas. Sjællandsk landskab. Åben egn i det nordlige Sjælland | Zealand Landscape. Open Country in North Zealand | Siællandsk Landskab | Åben egn i det nordlige Sjælland | Zealand Landscape. Open Country in North Zealand, 1842”

zu finden.
Die Nationalgalerie Dänemarks sieht sich selbst „nur“ als Verwalter dieser Kunstwerke, Teil des kulturellen Erbes der Gesellschaft. Für sie gehört die Kunst selbst allen. Gemeinfreie Werke stehen daher nicht nur frei zum Download zur Verfügung. Eine kreative Weiternutzung ist im Projekt SMK Open ausdrücklich gewünscht. Die in diesem Zusammenhang zur Verfügung gestellte API haben wir sehr gerne für die Integration genutzt.

Übersetzungen, Translations, Traductions, Vertaalwerk, Oversættelser

Wir freuen uns, dass wir in letzter Zeit auch immer mehr Datenbanken von ausländischen Institutionen integrieren konnten und in nächster Zeit weitere dazu kommen werden, wie die Sammlung des Statens Museum for Kunst aus Kopenhagen. Für eine noch bessere Integration anderssprachiger Bilddatenbanken (beispielsweise Amsterdam Museum oder Rijksmuseum Collection) arbeiten wir gerade daran, Metadaten von Bilddatenbanken, die nicht in Englisch oder Deutsch vorliegen, direkt mit einem Übersetzungstool zu verknüpfen. In einem weiteren Schritt werden die Informationen, etwa aus vorliegenden Beschreibungstexten, indexiert und damit auch durchsuchbar.

Ingrid ist dabei

Informationssystem Graffiti in Deutschland steckt hinter dem Akronym InGriD und es ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Kooperationsprojekt der Germanistischen Sprachwissenschaft der Universität Paderborn und des Fachgebiets Kunstgeschichte des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Dahinter steckt auch die neu bei prometheus integrierte Bilddatenbank, denn Aufgabe und Ziel des Projekts sind, Graffiti-Bildbestände zusammenzutragen, sie in einer Datenbank zu erfassen und der wissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Paderborn und des Karlsruher Instituts für Technologie annotieren die Graffitis nach einer am Gegenstand entwickelten Ontologie, die sowohl sprach- als auch kunstwissenschaftliche Kategorien enthält. Auf diesem Wege entstehen hochwertige Forschungsdaten, die für wissenschaftliche Untersuchungen und Publikationen verwendet werden können.

2-Millionen-Bilder-Marke

Seit Anfang der Woche stehen Ihnen im Bildarchiv mehr als 2 Millionen Bilder für Ihre Recherchen zur Verfügung und die Zahl steigt weiter. Grund für die wachsende Anzahl der Bilder und Datensätze ist unter anderem, dass wir Updates der Datenbanken unserer Bildgeber durchführen. Dabei werden neu hinzugekommene Datensätze indexiert oder es werden Änderungen an bestehenden Datensätzen in den Index übernommen, so dass die Suchmaschine in prometheus die korrekten und aktuellen Daten enthält. Bei einer Update-Aktion werden nicht alle Datenbanken aktualisiert, sondern nur diejenigen, die regelmäßige Anpassungen Ihrer Daten vornehmen. Aktualisiert wurde dieses Mal beispielsweise auch die Integration der Rijksmuseum Collection (neu: 400.270 Bilder) auf Basis der Rijksmuseum API.
Unser herzlicher Dank geht daher an alle Teams hinter den integrierten Bilddatenbanken und an alle im prometheus-Team, die dafür gesorgt haben, daran arbeiten, und die schon die nächsten Schritte Richtung 3-Millionen-Marke vorbereiten.

Vorträge, Workshops und mehr

Es ist so weit. Das Programm zu „Daten^7 – Digitales BilderLeben“ steht und die Anmeldung zur Tagung vom 1. bis 2. Oktober 2019 an der Universität zu Köln ist ab sofort möglich.
Wir freuen uns schon auf Ihre Anmeldungen und natürlich auch auf die Vorträge und Diskussionen rund um Daten und digitales Bilderleben in gut zwei Monaten.

Hamburger Diasammlung

Es ist eine weitere Bilddatenbank in prometheus eingebunden. Das Kunstgeschichtliche Seminar der Universität Hamburg hat in seinem Dia-Archiv insgesamt etwa 570.000 Groß- und Kleinbilddias aus allen Gebieten der Kunstgeschichte und der Klassischen Archäologie, teilweise mehr als hundert Jahre alt. Über 8.000 Dias der Sammlung sind bereits digitalisiert und stehen online im Bildarchiv zur Verfügung. Die Digitalisierung ausgewählter Bestände ist damit aber noch nicht abgeschlossen.

Genehmigungen zum Publizieren

Wenn Sie Bilder, die Sie in prometheus gefunden haben, publizieren wollen, gibt es dazu jeweils direkt am Bild einen Link (§) zum Bildrecht des gewählten Bildes. Meist erhalten Sie dort die folgende Information:
„Die Publikationsgenehmigung für dieses Bild kann nicht direkt über prometheus eingeholt werden. Bitte folgen Sie den untenstehenden Anweisungen, um die Publikationsrechte zu klären.“
Diese Informationen betreffen die Bildrechte am Werk (1.a.) und am Foto (1.b.), den Bildnachweis (2.) und die Datenbank (3.).
prometheus selbst besitzt keine Bildrechte und kann daher auch keine Publikationsgenehmigung erteilen. Bei einigen Bildern haben Sie aber die Möglichkeit, die Publikationsgenehmigung über prometheus beziehungsweise über eine direkte Verlinkung einzuholen, und zwar wenn Sie ein Sternchen an dem Icon (§*) direkt am Bild sehen, beispielsweise bei Abbildungen der Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin. Sie können jeweils Angaben zu Ihrer Publikation machen, die dann direkt an den jeweiligen Bildgeber und Rechteinhaber verschickt werden. Bei den 19 eingebundenen Open Access Datenbanken finden Sie in den Metadaten unter „Bildrecht“ häufig einen Hinweis auf die Lizenz (z.B. Public Domain) und teilweise auch den direkten Link zu den Erläuterungen der jeweiligen (CC-)Lizenz.

Open-Access-Datenbanken

Von den momentan im Bildarchiv eingebundenen 96 Bilddatenbanken sind 19 Open-Access-Datenbanken, die auch ohne einen persönlichen Zugang bei prometheus zugänglich sind. Sie finden hier beispielsweise Museumsdatenbanken, wie die vom Amsterdam Museum mit 77.884 Bildern oder die Rijksmuseum Collection mit 178.092 Bildern. Die Forschungsdatenbanken aus Heidelberg, Marburg, Gießen, Zürich und Berlin bieten eine große Bandbreite an Themen, etwa Klassische Archäologie, Dokumentation Roland Hampe, Britische Karikaturen, das Lexikon der Revolutions-Ikonographie in der europäischen Druckgraphik 1789-1889 sowie Bildungsgeschichte. Auch innerhalb von prometheus können Sie Ihre Suche auf eine Suche in allen Open-Access-Datenbanken begrenzen: zunächst sortieren und dann auswählen. Angenehmes Stöbern!

Export von Bildsammlungen in PowerPoint

Nach der Migration haben Sie jetzt in prometheus die Möglichkeit, Ihre Bildsammlung als PowerPoint-Präsentation herunterzuladen. Neben dem Titel der Bildsammlung sehen Sie rechts vier Icons und das vierte in dieser Reihe ist das Präsentations-Icon. In der jetzigen ersten Version können Sie mit einem Klick die gesamte Präsentation als PowerPoint-Datei exportieren. Für jedes Bild inklusive der Metadaten Titel, Künstler/-in, Datierung und Standort wird eine Folie erstellt. In den nächsten Versionen werden wir die Auswahl von Bildern aus Ihrer Bildsammlung hinzufügen ebenso wie die Möglichkeit, direkt zwei oder drei Bilder auf eine Folie zu exportieren, ähnlich wie in den bisherigen Präsentationen, die Sie ja nicht mehr neu anlegen können. Ihre eigenen bisher erstellten Präsentationen stehen Ihnen auf Ihrer Profilseite weiterhin zur Verfügung. Klicken Sie auf Ihren Namen, oben rechts, und unter den „Details“ sehen Sie Ihre Präsentationsdateien, auf jeden Fall als PDF-Datei und teilweise auch schon als ZIP-Datei. Die noch fehlenden Dateien werden Mitte nächster Woche bereitstehen. Der Prozess läuft.

Unser Projektmanagement

Zu unseren Arbeiten im Bildarchiv gehören laufende Entwicklungsarbeiten sowie umfassende Projekte wie die Aktualisierung unserer Software. Um die Aktivitäten rund um die diversen Code-Repositories zu verfolgen und uns zu Funktionalitäten, Fehlermeldungen oder Dokumentationen innerhalb unseres Entwicklungsteams auszutauschen, nutzen wir Hilfsmittel zum Projektmanagement. Wir verwenden als Projektmanagementsoftware Redmine, ein webbasiertes Open-Source-Projektmanagement-Tool. Es ist in der Programmiersprache Ruby geschrieben, nutzt das Framework Ruby on Rails und ist mit Benutzer- und Projektverwaltung, Wikis, Ticketverwaltung sowie Dokumentenablage bestens geeignet für Software-Entwicklungs-Projekte. Vor allem die Ticketverwaltung – Issue-Tracking-Funktionalität – ermöglicht uns, die Übersicht über die noch offenen Punkte zu behalten und uns direkt über Prioritäten, Fälligkeitsdaten, Aufgabenverteilungen, etc. zu informieren und auf diese Weise die Issues (berichtete Fehler, Anfragen auf Funktionserweiterung, Aufgaben, Verweise auf fehlende Dokumentation) bis zur Abarbeitung zu verfolgen. Obwohl natürlich bei uns seit einiger Zeit das Projekt „Pandora Refactoring“, die Migration unserer kompletten Anwendung auf die aktuelle Version von Ruby on Rails, höchste Priorität hat, haben wir so mit Redmine auch alle anderen Aufgaben im Blick.