Ihre persönlichen Einstellungen

Viele von Ihnen haben ja einen persönlichen Zugang bei prometheus, mit dem Sie Bildsammlungen erstellen, Bilder bewerten, kommentieren, Favoriten bestimmen, eigene Bilder in die eigene Bilddatenbank hochladen und Ihr Profil ergänzen sowie aktualisieren können. Zu Ihrem Profil gelangen Sie über einen Klick auf Ihren Namen, oben rechts. Ihr Profil öffnet sich und Sie sehen Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, … Ein weiterer Klick auf den Stift und Sie können diese Angaben ändern. Auf dieser Seite können Sie selbst auch einen Wechsel Ihrer Institution oder Ihrer Lizenz vornehmen, damit Sie bei einem Universitäts- und Institutswechsel oder bei dem Wechsel zu einer Einzellizenz weiterhin auf Ihre Inhalte und Favoriten zugreifen können. Sie sehen den Punkt „Lizenz“: „Eine neue Lizenz erwerben oder Ihre Institution wechseln…“?
In der Liste der Lizenznehmer sehen Sie, ob Ihre (neue) Institution (mittlerweile) dazugehört. Wenn ja, wählen Sie diese aus, speichern Sie und Sie gehören der neuen Institution an. Ihr Administrator / Ihre Administratorin kann Sie finden. Alle persönlichen Zugänge bei prometheus sind ja zeitlich begrenzt, können aber natürlich verlängert werden. Den jeweiligen Zeitraum legt Ihr Administrator, Ihre Administratorin oder die Geschäftsstelle fest. Vier Wochen vor Ablauf der Gültigkeit werden Sie per Mail benachrichtigt und Sie können sich für die Verlängerung (mit einer aktuellen Semesterbescheinigung) an die für Sie zuständige Person, die in der E-Mail genannt ist, oder als Administrator/-in an die Geschäftsstelle wenden. Sollte Ihr persönlicher Zugang schon abgelaufen sein, kann er vielleicht noch mit allen persönlichen Einstellungen reaktiviert werden. Fragen Sie bitte nach, bevor Sie sich einen neuen Account anlegen und Ihre Arbeit im Bildarchiv wiederholen müssen. Wir helfen gerne.

HeidICON in neuem Gewand

Im Rahmen der im letzten Jahr erfolgten Migration auf eine neue Softwareversion wurde die Objekt- und Multimediadatenbank heidICON Universitätsbibliothek Heidelberg von der bisherigen bildorientierten Erfassung auf eine hierarchische und objektorientierte Datenhaltung auf der Basis des internationalen Standards LIDO (Lightweight Information Describing Objects) umgestellt. LIDO basiert auf XML und ermöglicht Bereitstellung, Zugriff, Erweiterung und Austausch der Metadaten von Museums- und Sammlungsobjekten und in unserem Fall die Integration in prometheus. Die in prometheus integrierten 19 Pools von heidICON werden sukzessive bei uns umgestellt. Bisher sind die Unterschiede in „Europäische Kunstgeschichte“ und „Fliegende Blätter“ zu sehen.
Was hat sich verändert? Ein Beispiel:
- Verlinkungen führen direkt zu Datensätzen der Gemeinsamen Normdatei (GND), einem Dienst, um Normdaten kooperativ nutzen und verwalten zu können.
- Unter der Kategorie “Related Works“ gibt es direkte Verknüpfungen zu den mit diesem Objekt verknüpften Werken. In unserem Beispiel steht „Gesamtansicht der Decke der Galleria Farnese“ in Beziehung zu: „Entwurf für die Decke der Galleria Farnese“ und in Beziehung zu: „Entwurf für die Frieszone der Galleria Farnese“.

Bildsammlungen und PowerPoint

Sie haben in prometheus die Möglichkeit, Ihre Bildsammlung als PowerPoint-Präsentation herunterzuladen. Neben dem Titel der Bildsammlung sehen Sie rechts vier Icons und das vierte in dieser Reihe ist das Präsentations-Icon. In der jetzigen ersten Version können Sie mit einem Klick die gesamte Präsentation als PowerPoint-Datei exportieren. Für jedes Bild inklusive der Metadaten Titel, Künstler/-in, Datierung und Standort wird eine Folie erstellt. In den nächsten Versionen können Sie dann eine Auswahl der Bilder aus Ihrer Bildsammlung treffen, die exportiert werden sollen. Wir wollen auch im Laufe des Jahres weitere Funktionen hinzufügen, ähnlich denen im früheren Präsentationstool. Da hatten Sie beispielsweise die Möglichkeit, direkt zwei oder drei Bilder auf eine Folie zu exportieren. Haben Sie weitere Wünsche für die Exportfunktion? Teilen Sie sie uns gerne mit und wir werden versuchen sie umzusetzen.

Meistgesucht

Vom siebten auf den ersten Platz ist Paul Klee in diesem Jahr in der Liste der von Ihnen am häufigsten gesuchten Künstler in prometheus geklettert. Meistgesuchte Künstlerin ist in diesem Jahr auch wieder Cindy Sherman, nur dieses Mal an sechster statt an dritter Stelle. Hier sind Ihre Top 20 in 2019:
1. paul klee
2. caspar david friedrich
3. rembrandt
4. (pablo) picasso
5. (claude) monet
6. cindy sherman
7. (andy) warhol
8. gerhard richter
9. caravaggio
10. kandinsky
11. van gogh
12. (piet) mondrian
13. max ernst
14. otto dix
15. (salvador) dali
16. goya
17. magritte
18. pieter de hooch
19. matisse
20. man ray

Im Vergleich zu Ihren Suchanfragen haben wir uns auch wieder das von Google für das Magazin Monopol erstellte Ranking der Suchanfragen für Deutschland angesehen. Bei den lebenden Künstlern und Künstlerinnen wird am häufigsten nach Banksy (bei uns an 27 in der Gesamtliste), Gerhard Richter (bei uns an 8 in der Gesamtliste, quasi unsere 2) und Ai Weiwei gegoogelt und in der Gesamtliste sind die ersten drei Künstler: Vincent van Gogh, Leonardo da Vinci und Pablo Picasso. Vincent van Gogh ist auch in einer etwas anderen Top-10-Liste zu finden, und zwar mit seinem Selbstporträt unter den zehn meistgesuchten Kunstwerken im Rijksstudio, der Online-Sammlung des Amsterdamer Rijksmuseums. Was denken Sie, wer dort den ersten Platz belegt?

Weihnachten im Bildarchiv

Wir haben mal in den vergangenen Tagen im Bildarchiv nach weihnachtlichen Begriffen gesucht und sehr viele Abbildungen gefunden. Unter den öffentlichen Bildsammlungen gibt es die zur „Bildserie 2014 / 52 – Weihnachtszeit. Geburt Christi“ sowie die zur kommenden Bildserie „Bildserie 2019 / 52 – Hans Baldung Grien. Maria mit dem Kind“. Eine kleine Auswahl unserer neuesten Suchergebnisse steht in der öffentlichen Bildsammlung „Weihnachten im Bildarchiv“ für alle mit einem persönlichen Zugang in prometheus bereit, nicht nur lesbar, sondern auch schreibbar. Sie können gerne weitere Bilder ergänzen.

Stand heute: 1.083 Kommentare

Diese von Ihnen geschriebenen Kommentare an den Bildern in prometheus helfen allen beim Finden von relevanten Suchergebnissen. Wie?
Für den Austausch im Bildarchiv zu den Bildern und über die Bilder können Sie die Kommentarfunktion jeweils direkt am Bild nutzen. Seit einiger Zeit können Sie bei prometheus auch nach diesen Kommentaren suchen, die Sie oder andere zu einzelnen Bildern schreiben. Wenn Ihnen beim Suchergebnis Schlagwörter fehlen, ergänzen Sie einen Kommentar und dieser wird in den Suchindex integriert. Bei der nächsten Suche nach diesem Schlagwort wird Ihnen das Bild angezeigt. Durch diese Art der Optimierung des Retrieval können Sie von der Expertise der anderen profitieren und Ihre eigenen Kenntnisse einbringen. Sie können in den Kommentaren aber auch andere Auffälligkeiten vermerken, etwa wenn das Bild seitenverkehrt ist, und damit einen Hinweis an die Administratoren und Administratorinnen der Datenbank geben. In Kürze werden denen die Kommentare angezeigt, und zwar jeweils die, die ihre Datenbank betreffen.
Wenn schon Kommentare am Bild vorhanden sind, sehen Sie bei der Anzeige der Suchergebnisse sowohl in der Galerieansicht als auch in der Listenansicht direkt unter dem Bild nicht nur, ob das jeweilige Bild bewertet wurde und wie oft es bewertet wurde, sondern eben auch, ob es einen Kommentar dazu gibt. Mit einem Klick auf „Kommentar“ erhalten sie dann direkt die zusätzliche Information aus der Community.

Verwandtschaft unter den Bildern

Bei allen Bildern in prometheus sehen Sie unter der Anzeige den Menüpunkt „Verwandte Bilder“. Wenn Sie auf den Pfeil klicken, werden Ihnen bis zu fünf weitere Bilder angezeigt. Für diese Auswahl werden bei der Ähnlichkeitssuche folgende Felder mit einer Mindestlänge von vier Buchstaben berücksichtigt:
‘title’, ‘title_variants’, ‘keyword’, ‘keyword_artigo’, ‘description’, ‘material’, ‘technique’, ‘epoch’.
Bilder mit ähnlichen Metadaten in diesen Feldern sind bei uns also verwandte Bilder. Nah verwandt sind Bilder mit ähnlichem Titel und Titel Varianten, mit ähnlichen Schlagwörtern und Schlagwörtern bei ARTigo, mit Übereinstimmungen in Beschreibung, Material, Technik und Epoche.
Denn hier sollen möglichst diejenigen Treffer erscheinen, die für Sie eine große Relevanz haben, auch wenn sie nicht direkt in Ihren Suchergebnissen erscheinen. Haben die dort gezeigten Bilder für Sie die Relevanz, die Sie sich wünschen?

Ranking in der Suchmaschine

Haben Sie bei prometheus mal nach „kreuzigung“ gesucht? Wir haben es gerade getan und die Anfrage über das Suchfeld der einfachen Suche, über die Volltextsuche ergibt 7.525 Treffer. In dieser Trefferliste sind die Datensätze standardmäßig nach Relevanz sortiert. Doch wie ermittelt die Suchmaschine diese Relevanz?
Es gibt sogenannte „Volltext-Relevanz-Formeln“, die verschiedene Faktoren kombinieren, um einen Relevanz-Score für jeden Datensatz zu ermitteln. Die drei Faktoren term frequency, inverse document frequency und field-length norm werden während der Indexierung berechnet und gespeichert. Bei „term frequency“ wird ein Wert aus der Häufigkeit des Auftretens des Terms in einem Dokument ermittelt, bei „inverse document frequency“ die relative Häufigkeit des Vorkommens in allen Dokumenten des Index. Das Gewicht ist dabei höher, je seltener der Begriff vorkommt. Bei „field-length norm“ wird der Begriff im Verhältnis zur Feldlänge ausgewertet. Ist das Feld kürzer, dann ist das Gewicht höher, da die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Begriff etwa in einem knappen Titel-Feld tatsächlich inhaltlich relevant ist.
„Kreuzigung (Kaufmannsche Kreuzigung)“ als Titel ist daher relevanter als ein Titel „Kreuzigung“ und der wiederum relevanter als der Titel „Kreuzigung Christi“.
Wenn Sie mehrere Suchbegriffe eingeben, müssen auch die Gewichtungen kombiniert werden. Dazu wird das Vektorraummodell verwendet. Wir werden dieses Modell in einem späteren Newsletter näher beschreiben.

Filter für die Metadaten

Im letzten Newsletter haben wir Sie ja schon über einige Suchmöglichkeiten informiert (Boolsche Operatoren, Unscharfe Suche, Wildcards). Damit Sie einen kleinen Einblick in das Retrieval erhalten, möchten wir Ihnen nun ein paar der Filter vorstellen, die wir innerhalb der Suchmaschine einsetzen, und zwar zur Vorverarbeitung der Metadaten. Dabei werden die Metadaten teilweise homogenisiert. Das bedeutet nicht, dass die Daten selbst abgeändert werden, jedoch werden bei der Indexierung verschiedene linguistische Analyseerfahren angewendet, um die Verschiedenartigkeit der Daten auszugleichen. Der Lowercase Filter zum Beispiel legt die Metadaten in Kleinbuchstaben im Index ab, und auch die Suchanfrage wird in Kleinbuchstaben umgewandelt, so dass es keine Rolle spielt, ob Sie einen Begriff groß oder klein schreiben. Durch den Einsatz des Umlautfilters werden “Aepfel” und “Äpfel” oder “Grundriss” und Grundriß" gleichermaßen gefunden. Und auch diakritische Zeichen (ASCII folding filter) werden normalisiert, so dass eine Suche nach “Cezanne” auch Treffer mit der korrekten Schreibweise “Cézanne” liefert. Das sind natürlich längst nicht alle Möglichkeiten, die einem die Suchmaschine zur Optimierung des Retrievals bietet. Wie werden Ihnen an dieser Stelle immer mal wieder einen kleinen Einblick in einzelne Retrieval- und auch Bewertungsmechanismen unserer Suchmaschine geben.

Einfach erweitert suchen

Mit dem Anstieg der Anzahl von Bildern im Bildarchiv steigt auch die Anzahl der Metadaten und damit steigt auch die Anzahl der Treffer bei Ihrer Suche. So kann es bei einer einfachen Suche nach Schlagwörtern unter Umständen zu viel sein, was Sie dort in der Liste an Ergebnissen sehen, oder Ihnen sogar auf den ersten Blick als nicht relevant erscheinen, weil möglicherweise der Suchbegriff aus einer längeren weiterführenden Beschreibung des Bildes resultiert. Für präzisere Suchergebnisse empfehlen wir Ihnen daher die erweiterte Suche, mit der Sie in unterschiedlichen Feldern wie “Künstler” oder “Titel” suchen können.
Die erweiterte Suche ermöglicht auch die Suche nach Kombinationen verschiedener Kategorien. Eine Verknüpfung erfolgt hier durch die booleschen Operatoren „und“, „oder“, „und nicht“, beispielsweise nach „Raffael oder Leonardo und nicht Madonna“. Bei allen Suchanfragen können Sie Ihre Suche über die Suchsyntax weiter differenzieren. Wenn Sie beispielsweise einen Suchbegriff mit ~ markieren, wird „unscharf“ gesucht, d.h. es werden auch Wörter ähnlicher Schreibweise mit in die Suche einbezogen. Geben Sie beispielsweise „Gaugun~“ ein, wird „Gauguin“ gefunden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob van Gogh „Vincent“ oder „Vinzent“ heißt, können Sie mit Wildcard suchen: „Vin?ent“. Weitere spezielle Syntaxelemente finden Sie hier.